Magiegesetz

Magiebegabte sind verpflichtet, sobald ihre magische Begabung bekannt wird oder wenn sie aus dem Ausland kommen, sich bei Grenzübertritt bei einem Büttel oder Gardisten zu melden und sich dort registrieren zu lassen. Daraufhin begeben sie sich zur weiteren Befragung in die nächstgelegene Fakultät einer der Akademien der Magier Nevenburgs.

Ausländischen Magiern ist das Wirken von Magie ohne entsprechende Genehmigung einer Nevenburger Fakultät nicht gestattet.

Einheimische Magiebegabte müssen sich bei der Gerichtbarkeit anmelden. Eine Ausbildung bei einem Nevenburger Lehrmeister / -meisterin bzw. in einer der Nevenburger Fakultäten wird angeraten.

§1 Magietribunal

Der König von Nevenburg setzt ein Magier Tribunal ein. Hierin sollen der Reichsritter oder ein Vertreter des Königs sowie Magierinnen und Magier unterschiedlicher Nevenburger Fakultäten vertreten sein. Alle fünf Vertreter haben je eine gleichberechtigte Stimme bei Urteilsspruch. Zur Einsetzung des Magietribunals wird der Rat der Akademie vom König gehört.

§2 Magische Straftaten

Folgende Straftaten werden nur vom Magietribunal verhandelt:

  1. Magische Beeinflussung ohne Einverständnis des Opfers.
  2. Magische Veränderung der Umwelt ohne Einverständnis des Besitzers.
  3. Missbrauch von Magie, die zu Schaden im Sinne des Nevenburger Strafgesetztes führt.
  4. Missbrauch von Magie zum Schaden eines Bewohners Nevenburgs.
  5. Betrug mit Hilfe von Magie.

§3 Magieprozessordnung

Bei einem nichtmagischen Prozess gegen einen Magiebegabten ist ein Vertreter einer Nevenburger Fakultät hinzuzuziehen, dieser muss mindestens den Rang eines Meisters innehaben. Jener hat zu prüfen, ob die Straftat mit Magie begangen wurde.

Ist der Gebrauch von Magie in Zusammenhang mit der Straftat nicht eindeutig auszuschließen, so ist der Beschuldigte vom Magietribunal zu richten. Sofern dies möglich ist, so ist der Angeklagte von einem Ritter des Ordo Salamandris zu bewachen.